Kultur in Sachsen ist größtenteils Gesundschrumpfung und Kahlschlag

Blaue Gruppe Sachsen

Zur aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag zur Kulturförderung im Freistaat erklärt Dr. Kirsten Muster, kulturpolitische Sprecherin der Blauen Partei, MdL:

„Ist die sächsische Kultur gut gemacht und gut bezahlt? Darüber lässt sich streiten.

Warum gut gemacht? Unstreitig hat Dresden Museen, Orchester und Theater von Weltruf. Aber auch gut bezahlt? Sachsens Leuchttürme wie Semperoper und Staatstheater werden gut bezahlt.
Die Theater und Orchester in Städten und Gemeinden jedoch dümpeln vor sich hin, arbeiten seit Jahren mit Haustarifverträgen. Kahlschlag oder Gesundschrumpfen sind die Stichworte – genau wie Fusionsorchester und Orchester mit mehreren Standorten. Die heutige Elblandphilharmonie im Kreis Meißen ist ein Beispiel dafür.

Im Dezember 2018, mit dem neuen Haushaltsgesetz, soll ja nun endlich ihr Wahlgeschenk kommen, liebe Koalition, und die Künstler besser bezahlt werden. Wie immer pünktlich vor den nächsten Landtagswahlen und während der fetten Jahre, wo die Steuereinnahmen exorbitant sprudeln.
Die Abgeordneten der Blauen Partei wünschen allen Künstlern eine gute Bezahlung und dass die nächsten dürren Jahre nicht so bald kommen.“

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