Verdrehte Selbstwahrnehmung der Sachsen-SPD – Frau Kolbe spielt Pippi Langstrumpf

Dresden, 16.10.2018

Sachsens SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe hat nach dem Ergebnis ihrer Partei in Bayern davon gesprochen, dass die Verhältnisse in Sachsen anders seien, da hier die SPD mitregiere. Als Koalitionspartner leiste man „sehr gute Regierungsarbeit“. Sachsens Sozialdemokraten hätten dafür gesorgt, dass Lehrer und Polizisten eingestellt würden und auch beim Breitbandausbau massive Verbesserung angeschoben.

Uwe Wurlitzer, MdL der Blauen Partei, Mitglied im Innenausschuss, kommentiert:

„Die von Astrid Lindgren erschaffene Kinderfigur Pippi Langstrumpf war eine Meisterin der Phantasie. War sie mit der erwachsenen Realität unzufrieden, kreierte sie neue Welten, neue Sichtweisen, neue Räume. Die Äußerungen von Frau Kolbe lassen nun befürchten, dass sie sich Pippi Langstrumpfs Weltsicht etwas zu sehr zu Herzen genommen hat.

Dass in Sachsen noch immer Polizisten und Lehrkräfte fehlen, um auch in den nächsten Jahren vollumfänglich für steigende Schülerzahlen und größer werdende Streifenreviere Personal zu haben, vergisst Frau Kolbe in ihrer Selbstbeweihräucherung. Ebenso, dass die Mangelversorgung mit schnellem Internet noch immer über die Hälfte aller Sachsen betrifft, Firmen sich teilweise selbst behelfen und in einigen Gemeinden und Landkreisen noch nicht einmal 30 Mbit pro Sekunde anliegen.

Liebe Frau Kolbe: Wer den Kopf wie Sie in den Sand steckt, hat nur noch das Knirschen zwischen den Zähnen. Aber keinesfalls die politischen Realitäten im Blick!“

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