Steuergelder nicht im sozialen Wohnungsbau versenken!

Es gilt das gesprochene Wort!

Zur Aktuellen Debatte zum Thema der sächsischen Bau- und Wohnungspolitik erklärt

 Uwe Wurlitzer, Landtagsabgeordneter der Blauen Partei:

„Die Diskussion zum Thema kommt wie eine Planung von Steuergeldverschwendung daher. Einige Beispiele: Der durch Steuergelder bezahlte, großräumige Abriss von Wohnungen verknappt den vorhandenen Wohnraum und sorgt dafür, dass die Mieten in den übrigen Objekten steigen. Auch die dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern bleibt ein Knackpunkt. Obwohl es in Sachsen mehrere Einrichtungen gibt, in denen Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht werden könnten, weist man ihnen Wohnungen zu. Folge: Diese stehen dem regulären Mietmarkt nicht mehr zur Verfügung, während die Aufnahmeeinrichtungen weiterhin vom Bürger mit seinem Geld bezuschusst werden.

Lösungsansätze gäbe es mehrere. Insbesondere im Bereich der Infrastruktur müsste der Staat endlich ansetzen und Steuergelder dafür verwenden, den öffentlichen Personennahverkehr deutlich auszubauen. Damit würde eine sinnvolle Wechselwirkung entstehen: Die Sachsen würden endlich effizient, zeit- und kostengünstig in den ländlichen Raum kommen, sich niederlassen und die dort leerstehenden Wohnungen beziehen, wenn eine Fahrt in die nächstgelegene Großstadt dann nur noch wenige Minuten dauerte. Damit würde die Politik auch den ländlichen Raum endlich zu mehr Attraktivität verhelfen.

Steuergelder im sozialen Wohnungsbau zu versenken, hilft allerdings keinem!“

Dresden, 07.11.2018

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